November

… und immer noch viel Sonne und wenig Regen. Doch unser Acker ist im Wandel… es wird kälter…

Doch erst einmal habe ich Anfang November meinen ersten Vortrag mit dem Thema "Wie die Fee zum Acker kam – Gemüse selbst ernten mitten im Pott" absolviert. Der Abend in „vonGrünstadt“ gestaltet sich als sehr angenehm und aus meinem Vortrag wird im Laufe des Abends zu einer interessanten Gesprächsrunde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was machst Du mit dem Gemüse? Wie war das in diesem Jahr mit der extremen Hitze und dem wenigen Regen? Und das bei einer kleinen Kostprobe… ich habe eine Kürbis-Apfel-Suppe vorbereitet, die jeder Besucher probieren darf – das Rezept zum Nachkochen gibt es dazu.

 

Ein paar Tage später geht unsere Ernte weiter… Die Möhren sind in diesem Jahr sehr zahlreich – aber klein… hier macht sich die Trockenheit des Sommers bemerkbar. Im letzten Jahr waren es einige, aber große, in diesem Jahr viele aber kleine.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Grünkohl hat den ersten Frost abbekommen und wird in den nächsten Wochen geerntet. Mangold wird zum letzten Mal geschnitten und auch der Rotkohl geht mit nach Hause. Er ist zwar klein, aber ich hoffe doch, dass ich ein paar Gläser einkochen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch ein paar Knollen Gelbe Beete kann ich noch ernten. Sie kommen mit den Möhren und dem Sellerie in einer Kiste mit Sand, um sie für die nächsten Monate haltbar zu machen.

 

 

Der Rosenkohl lässt sich in diesem Jahr einfacher ernten – wir haben gelernt. Wie bei Möhre und Kartoffel nehmen wir die Forke und holen so die ganze Pflanze aus dem Boden.

 

Die Ernte an diesem Nachmittag ist reichlich und ich weiß, dass ich in den nächsten Tagen wieder viel in der Küche zubringen werde.

 

Wann? Abends nach Feierabend. Um den Stress im Büro zu verarbeiten gibt es für mich nichts schöneres, als in der Küche zu wurschteln. Aber erst wird die Ernte nach Hause gebracht…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Aufräumen: Da nur noch abgeerntet wird, sind mein Mann und ich ab Mitte November damit beschäftigt „das Feld zu räumen“… Die Pflanzstäbe für die Bohnen, Kürbis & Co. werden eingesammelt, unsere Stühle und der kleine Tisch ebenso wie die Netze. Da unser kleinster Ackerhelfer sein Beet abgeerntet hat, werden auch seine kleine Schubkarre, Gießkanne und Gartengeräten mitgenommen und für das nächste Jahr in unserer Garage eingelagert. Wenn man bei jedem Besuch etwas mit nach Hause nimmt, hat man beim letzten Besuch vor dem 20.12.2018 (Ende der Pachtzeit) nicht mehr allzu viel mitnehmen.