Oktober

 

 

 

Inzwischen ist es Oktober … Herbst , aber mit Temperaturen wie im Sommer … und der Regen lässt immer noch auf sich warten. Das erste Wochenende verbringen wir ausnahmsweise nicht auf unserem Acker. Essen erntet – in der Gruga.

 

 

Auch der Mittelhammshof mit seinen menschlichen und tierischen Bewohnern ist wie auch in den vergangenen Jahren dort vertreten. Und bei 25 Grad genießen wir einen schönen Nachmittag im Grugapark…

 

Jetzt im Oktober sind meine Mann und ich nicht mehr so oft auf dem Acker. Gepflanzt wird in diesem Jahr nichts mehr, es wird jetzt nur noch geerntet… und nicht gerade wenig. Die Ende August gepflanzten Salate und der Chinakohl haben sich gut entwickelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch bei den Bohnen ist noch immer kein Ende in Sicht. Der Wirsing ist trotz der Trockenheit im Sommer prima gewachsen. Es wird weiter fleißig geerntet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich muss feststellen, dass gerade die Kohlsorten sich doch noch ein wenig erholt haben, denn neben dem Wirsing ist auch der Weißkohl prima gewachsen. Der Rosenkohl hat sich ebenfalls prächtig entwickelt und wartet auf den ersten Frost.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Arbeit auf dem Acker wird jetzt weniger, dafür werde ich jetzt zu Hause in meiner Küche umso aktiver. Denn das Gemüse wird eingekocht, eingefroren und manchmal auch getauscht. Meine Kollegin aus der Buchhaltung kann sich in diesem Jahr vor Äpfeln kaum retten, die 3 Bäume in ihrem Garten brechen unter der Last der Früchte fast zusammen. Was liegt näher als zu tauschen – Erdäpfel (also Kartoffeln) gegen Äpfel? 2 Kisten mit je 10 Kilo finden so den Weg in meine Küche und werden zu Kuchen, Marmelade und Apfelmus verarbeitet.

 

Und auch die Quitte habe ich an unserem Nachmittag in der Gruga wiederentdeckt. Aus der hat meine Oma schon vor 50 Jahren leckeres Quittengelee gemacht. Ich habe erst einmal Quittensirup hergestellt – supereinfach und sehr lecker…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Quittengelee und der Quittenlikör folgen.

Es gibt also immer noch viel zu tun – mit der Ernte ab in die Küche.

 

 

 

 

Verarbeiten: Da ich ab jetzt nur noch ernte, liegt die meiste Arbeit jetzt zu Hause in meiner Küche. Vorratshaltung mit dem eigenen Gemüse. Ich teste gerade so ziemlich alles durch, neben dem Einfrieren und dem Einkochen folgt in den nächsten Wochen das Fermentieren – dazu gibt es demnächst eine neue Rubrik bei den Rezepten… Schaut einfach mal rein…