Weihnachtsmenü 2018 von der Ackerfee

Also – das ist mein Weihnachtsmenü 2018:

 

  • Vorspeise – Kürbissuppe mit karamellisierten Maronen (siehe „Einkochen“)
  • Hauptgericht – Rehragout mit Rotkohl & Kartoffelplätzchen

 

 

Und hier sind die Rezepte:

 

Die Kürbissuppe kocht man am besten am Tag vor Heiligabend – hier das Rezept „Kürbissuppe einkochen“ verwenden – das reicht für 10 Personen.

 

400 g geschälte Maronen (ich kaufe sie immer geschält und vakuumverpackt) grob hacken. 4 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, die Maronen 2 min darin erhitzen, 2 EL Zucker dazugeben und weitere 2 min garen. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.

 

Sie werden in einer separaten Schale zur Suppe gereicht, so dass sich jeder selbst nach Belieben bedienen kann.

 

Das Zwischengericht – Rezept findet Ihr unter „regional & saisonal 2018“ – lässt sich auch gut vorbereiten. Hier habe ich die Ringelbeete gegen Rote Beete ausgetauscht. Und den Rucola gegen Feldsalat, da dieser jetzt Saison hat. Einfach die Teller vorbereiten und bis kurz vor dem Servieren im Kühlschrank stehen lassen. Dann den Feldsalat und die Kürbiskerne dazugeben, mit Essig und Öl anrichten und servieren.

 

Nun zum Hauptgericht. Das Rezept für den Rotkohl findet Ihr unter „Einkochen“. Ihn kann man bereits am Vortag zubereiten. Die Kartoffelplätzchen lassen sie ebenfalls gut vorbereiten – hier das Rezept:

 

Für 10 Portionen

 

  • 1,25 kg Kartoffeln

  • Salz, Pfeffer, Muskat

  • 6 Zwiebeln

  • 60 g Butter

  • 3 Eigelb

  • Butterschmalz

 

Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser  gar kochen.

 

Danach gründlich stampfen oder durch die Kartoffelpresse drücken.

 

Zwiebeln fein würfeln. Butter zerlassen, die Zwiebeln darin glasig dünsten. Anschließend die Zwiebeln und das Eigelb unter die Kartoffelmasse rühren, mit Salz Pfeffer und Muskat würzen.

 

Aus dem Kartoffelteig 20-25 mittelgroße Kugeln formen und flach drücken. Butterschmalz portionsweise in einer Pfanne erhitzen. Plätzchen darin nacheinander kräftig anbraten, dann bei mittlerer Hitze auf jeder Seite in 2 Minuten goldbraun braten.

 

Auch das Rehragout kann man am Tag vor Heiligabend zubereiten – hier das Rezept:

 

Für 10 Portionen

 

  • 1,5 kg Rehgulasch (frisch vom Wochenmarkt)

  • 10 große rote Zwiebeln (in feine Ringe geschnitten)

  • 5 EL Rapsöl

  • 3 EL Tomatenmark

  • 1 Flasche Rotwein (trocken)

  • 750 g Champignons (geputzt und geviertelt

  • 2 Lorbeerblätter

  • 1 TL Zucker

  • Salz, Pfeffer

  • Butter

  • Speisestärke

 

Das Öl in einem großen Bräter erhitzen. Fleisch darin in portionsweise bei starker Hitze rundherum 4 Min. anbraten, salzen, pfeffern und herausnehmen. Die Zwiebeln anschließend andünsten.

 

Zucker und Tomatenmark dazugeben und kurz mitbraten. Mit der Hälfte des Rotweins ablöschen .Er sollte bei mittlerer Hitze fast vollständig einkochen, das dauert ca. 15-20 min. Das angebratene Fleisch, den restlichen Rotwein, 400 ml Wasser und die Lorbeerblätter dazugeben, alles leicht salzen und aufkochen. Zugedeckt bei milder Hitze 2 Std. schmoren.

 

Jetzt Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Pilze darin bei mittlerer Hitze 5 Min. goldbraun braten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Etwas Speisestärke (1-2 TL) mit wenig kaltem Wasser glatt rühren, in das Ragout gießen und 1 Min. kochen. Eventuell noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Lorbeerblätter rausnehmen, die angebratenen Pilze dazugeben und servieren.

 

Wer das Ragout am Vortag kocht, sollte die Pilze sollten erst kurz vor dem Servieren angebraten und dann dazugegeben.

 

Und zum krönenden Abschluss – meine Frischkäsecreme mit Quittengelee.

 

Für 10 Portionen

 

  • 4 EL Zitronensaft

  • 300 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)

  • 400 ml Sahne

  • 100 g Zucker

  • 10 EL Quittengelee (Rezept siehe „regional & saisonal 2018)

 

Frischkäse, Sahne, Zucker und Zitronensaft in eine große Schüssel geben und mit dem Handmixer zu einer homogenen Masse aufschlagen. In kleine Gläser oder Schalen abfüllen und für mindestens 1 Std. im Kühlschrank kalt stellen.

 

Vor dem Servieren das Quittengelee (es geht auch Johannis- oder Himbeergelee) in einem kleinen Topf erwärmen.

 

Das lauwarme Gelee über die Frischkäsecreme geben und sofort servieren.

 

Mein Weihnachtsmenü ist also in diesem Jahr wieder stressarm, da ich fast alles vorbereiten kann. Und jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Nachkochen.